Faltentherapie mit Kollagen

Beratung in einer dermatologischen Praxis

Teil 1: Kollagen
Teil 2: Botox

Teil 3: Milchsäure-Gel
Teil 4: Hyaluronsäure

Für immer jung bleiben, wahrscheinlich einer der ältesten Wünsche der Menschheit. Jahrhunderte alte Gemälde von Jungbrunnen, Ahnenkult, Sex mit Jungfrauen, Schlangenfleischmahlzeiten uvm. dokumentieren dieses Bedürfnis. Mittlerweile wurden eine Vielzahl verschiedener Methoden entwickelt um das Alter – zumindest optisch – auszutricksen. Vinzee informiert Sie in dieser Serie grob über die bekanntesten Techniken. Lassen Sie sich aber vor einer Behandlung auf jeden Fall in einer dermatologischen Praxis von einem neutralen Spezialisten beraten. Es steht unheimlich viel auf dem Spiel – ihre Persönlichkeit.

Kollagen

Unter Kollagen versteht man ein natürliches Strukturprotein, welches im Bindegewebe bei Menschen und Tieren vorkommt. Die Ursachen der Schädigung eigener Kollagen Fasern sind einerseits Alter und Veranlagung, andererseits wird dieser Prozess durch Sonnenstrahlen, Alkohol, Rauchen, schlechte Ernährung und Stress begünstigt. Kollagen wird für Faltenunterspritzung und Lippenaufspritzungen angewendet. Therapien mit aus Rinderhaut gewonnenem Kollagen gilt als die beste erforschte Methode in der Faltenbehandlung. Das sofort sichtbare Korrekturergebnis ist ein grosser Vorteil einer Kollagensubstitution. Die Erstbehandlung besteht aus 3 Implantationen. Die Füllsubstanz wird in Abstand von jeweils einer Woche mit einer dünnen Nadel injiziert. Die Erhaltungsinjektionen fallen je nach Hautqualität nach etwa 4-6 Monaten an. Eine Behandlung dauert ca. 10 bis 15 Minuten. Empfindliche Bereiche (z.B. Lippen) werden unter lokaler Betäubung behandelt. Die Haltbarkeit der Faltenkorrektur mit Kollagen beträgt 6 bis 8 Monate.

Mittels Kombination von Kollagen mit Hyaluronsäure entsteht ein gelatineartiges Kissen, was die Haltbarkeit um einiges verlängert.

Nebenwirkungen

Um Nebenwirkungen und allergische Reaktionen auszuschliessen, empfiehlt sich eine Testinjektion ca. 6 Wochen vor der Behandlung. In seltenen Fällen können allergische Spätreaktionen, Narbenbildungen, Blasenbildungen oder Abszesse auftreten. Nach einer Kollagenbehandlung sollte kein Make-up aufgetragen werden. Fachkräfte empfehlen, auf UV-Bestrahlung, Sauna und Alkohol für eine Woche zu verzichten. Sport ist jedoch unproblematisch.

 

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