Grippaler Infekt: 
Wenn Viren die Atemwege angreifen

Grippaler Infekt – wenn Viren die Atemwege angreifen

Ein grippaler Infekt wird von verschiedenen Viren ausgelöst

Die Auslöser für einen grippalen Infekt sind verschiedene Viren. Bakterien spielen hier eher eine untergeordnete Rolle. Eine Grippe wird durch Influenza-Viren ausgelöst. Das Immunsystem wird durch die Viren geschwächt, sollte der Betroffenen ein sehr schwaches Immunsystem haben, so können Bakterien unter Umständen zu Komplikationen führen. Die Hauptansteckungszeit ist von Dezember bis April, in dieser Zeit leiden sehr viele Menschen unter einem grippalen Infekt. Kinder haben ein schwächeres Immunsystem wie Erwachsene und sie können bis zu 12-mal im Jahr an einem solchen Infekt erkranken. Erwachsene sind bis zu vier Mal im Jahr betroffen. Besonders schnell stecken sich Kinder im Kindergarten oder in der Schule an.

Die Symptome eines grippalen Infekts

Ein grippaler Infekt hält in der Regel 1-2 Wochen an, während dieser Zeit leiden die Menschen unter Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Schnupfen und die Betroffenen fühlen sich schlapp. Sollte zu diesen Symptomen noch ein trockener Husten sowie Schüttelfrost hinzukommen, so handelt es sich wahrscheinlich um eine Grippe, dies sollte durch den Arzt abgeklärt werden. Beide Erkrankungen müssen mit Medikamenten behandelt werden und natürlich erfordern beide einen Arztbesuch. Bei einem grippalen Infekt werden die oberen Atemwege von Viren angegriffen. Besonders in der nasskalten Jahreszeit ist das Ansteckungsrisiko sehr hoch.

Die Ansteckung

Die Ansteckung mit einem grippalen Infekt erfolgt über eine Tröpfcheninfektion, die Viren werden unter anderem beim Reden, Niesen oder Husten übertragen. In der Luft befinden sich die Viren und sie werden eingeatmet und hierdurch gelangen sie dann zu den Bronchien. Viren können auch über Stunden auf Gegenständen überleben. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel zwei bis zu fünf Tage.

Der Verlauf eines grippalen Infekts

Ein grippaler Infekt beginnt mit Halsschmerzen und einem Kratzen im Hals. Danach kommen der Schnupfen und die Kopf- und Gliederschmerzen hinzu. Manche Betroffenen leiden auch unter Husten. Der Körper ist angeschlagen und die Menschen fühlen sich müde und abgeschlagen. Sollten im Verlauf der Erkrankung noch weitere Symptome in Erscheinung treten, wie zum Beispiel sehr hohes Fieber, Atemnot, starke Ohrenschmerzen, so muss dringend der Arzt aufgesucht werden.

Wie lange dauert ein grippaler Infekt?

Im Normalfall klingen die Beschwerden innerhalb drei bis sieben Tage ab und nach rund vierzehn Tagen sollte alles überstanden sein. Sollten sich Erkrankten auch nach zwei Wochen nicht deutlich besser fühlen, muss noch einmal der Arzt konsultiert werden. Wichtig ist für den Genesungsprozess, dass die Erkrankten viel trinken, sich warm anziehen und sich Ruhe gönnen, denn ein grippaler Infekt schwächt nicht nur das Immunsystem, sondern den gesamten Körper.

 

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