Akupunktur und die traditionelle Chinesische Medizin

Akupunktur

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine aus der Traditionellen Chinesischen Medizin stammende Therapiemethode. Wörtlich übersetzt bedeutet Akupunktur „Nadelstechen“. Die schmerzfreie Behandlung dient dazu die Energieströme zu beeinflussen bzw. diese anzuregen. Bei der Akkupunktur steht im Mittelpunkt die fliessende Energie (chinesisch Qi). Diese Energie hat eine Wirkung auf alle Lebensäusserungen. Bestimmte Akupunkturpunkte, welche seit Jahrhunderten unverändert sind, werden bei der Behandlung angesprochen.

Die Akupunkturpunkte

Seit Jahrhunderten wenden die Chinesen Akupunktur an und durch das Einstechen von den Nadeln, diese können aus Gold, Silber oder Stahl sein, sollen Ungleichgewichte der Energieleitbahnen ausgeglichen werden. Die Energieströme fliessen durch zwölf Energiebahnen, diese werden Meridiane genannt. Jede der 12 Energiebahnen ist einem Organsystem zugeordnet und die Akupunkturpunkte beeinflussen den Energiefluss in den Meridianen.

Bei was hilft die Akupunktur?

Bei der Akupunktur handelt es sich um ein ganzheitliches Verfahren und sie kann bei vielen Störungen oder Erkrankungen helfen. Die Akupunktur kann auch als begleitende Therapie eingesetzt werden. Die Traditionelle Chinesische Medizin hilft unter anderem bei Schmerzen, wie zum Beispiel Kopf- und Rückenschmerzen, bei Allergien, Erkältungskrankheiten, Mund- und Kieferkrankheiten, urologische Krankheiten, gynäkologische Krankheiten, Augenerkrankungen oder auch bei orthopädischen Beschwerden. Die Akupunktur wird auch zum Beispiel bei der Raucherentwöhnung angewandt und auch Schwangere können durch eine vorherige Behandlung leichter gebären. Die Einsatzbereiche sind sehr gross und vielfältig. Der grosse Vorteil bei der Akupunktur ist, dass diese in der Regel schmerzfrei ist und dass es keine Nebenwirkungen gibt.

Die Akupunktur kann nicht allen Bereichen helfen

Bestimmte Krankheitsbilder können durch das Einsetzten der Nadeln gemildert werden, doch zu einer völligen Heilung kommt es meist nicht. Schmerzen können zum Beispiel gemildert werden, doch Knochenbrüche können durch die Akupunktur nicht ausgeheilt werden. Auch Menschen, die unter Arthrose leiden, können nicht vollständig gesund werden, doch die Schmerzen sind nicht mehr so intensiv. Menschen die unter gestörte Organfunktionen leiden oder unter Blockierungen haben einen grossen Nutzen von der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ob nun eine vollständige Heilung erwirkt werden kann oder nicht, auf jeden Fall fühlen sich die meisten Menschen nach der Akupunktur deutlich besser.

Die Behandlung

Bevor die Akupunktur eingesetzt wird, wird eine Diagnose nach den Vorgaben der der Traditionellen Chinesischen Medizin gestellt. Aufgrund dieser Diagnose wird die Akupunkturpunkt Kombination festgelegt. Während der Behandlung sollten die Menschen ganz entspannt in einem ruhigen Raum liegen. Das Setzen der Nadel verursacht in der Regel keine Schmerzen, es kann ein leichtes ein Schwere- oder Druckgefühl entstehen. Dieses Gefühl wird auch "De-Qi-Gefühl" genannt. Die Nadeln bleiben ca. 20 Minuten drin, danach werden sie vorsichtig entfernt. Meistens sind 10 bis 12 Behandlungen nötig, die einem Zeitraum von bis zu sieben Wochen durchgeführt werden sollten.

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