Reizdarm.
Symptome, Behandlung und Infos zur Ernährung.

Beschwerden beim Darm

Was wird unter Reizdarmsyndrom verstanden

Ein Reizdarmsyndrom ist eine Funktionsstörung des Darmes. Trotz gründlicher Untersuchungen finden sich keine Ursachen, die verantwortlich für das Reizdarmsyndrom sind. Daher gibt es auch noch keine ursächliche Therapie gegen den Reizdarm. Er muss durch eine Ausschlussdiagnose diagnostiziert werden.

Von dem Reizdarm sind mehr Frauen wie Männer betroffen. Ein einheitliches Behandlungsschema gibt es derzeit auch noch nicht, behandelt werden die einzelnen Symptome mit einer Umstellung der Ernährung sowie Medikamenten zur Schmerzbehandlung. Das Gute an einem Reizdarm ist, dass er nicht lebensbedrohlich ist, auch wenn die Betroffenen sehr unter den Symptomen leiden.

Symptome des Reizdarms

Die Betroffenen Menschen leiden unter wiederkehrenden Bauchschmerzen mit Druckgefühl im Bauchbereich. Dabei ist vor allem der Unterbauch betroffen. Auch leiden die Patienten unter Völlegefühl und Blähungen. Der Stuhlgang kann sich ändern, in Form von Durchfall oder Verstopfung und auch die Häufigkeit des Stuhlganges ändert sich oft. Die Patienten haben zudem das Gefühl, dass der Darm sich nicht richtig entleert. Auch starke Schmerzen im Bauch, mit starkem Stuhldrang können ein weiteres Symptom des Reizdarms sein. .

Verstärkt wird der Reizdarm durch psychische Belastungen, wie zum Beispiel Kummer, Nervosität und Ärger. Die Ernährung spielt beim Reizdarm auch eine entscheidende Rolle, so können manche Lebensmittel die Symptome verschlimmern.

Es gibt drei Formen des Reizdarms:

Bei der ersten Form leiden die Betroffenen eher an Verstopfungen, bei der zweiten Form ist es der Durchfall, der den Patienten zu schaffen macht. Bei der dritten Form leiden die Betroffenen in erster Linie an Bauschmerzen.

Die Diagnose des Reizdarmsyndroms

Ein Arzt muss, um den Reizdarm diagnostizieren zu können, eine Ausschlussdiagnose erstellen. Denn die Symptome des Reizdarms sind typisch für viele verschiedene Magen-Darm-Erkrankungen. .

Zuerst erstellt der Arzt in einem Vorgespräch die Anamnese, darin werden die Beschwerden sowie, Vorerkrankungen des Betroffenen festgehalten. Anschliessend folgt eine gründliche Untersuchung, um weitere Erkrankungen ausschliessen zu können. Dazu gehören weitere Untersuchungen wie eine Blutuntersuchung, ein Stuhltest und Test auf Parasiten im Stuhl, rektale Tastuntersuchung, Ultraschall des Bauchbereichs, Darmspiegelung, Nahrungsmittelunverträglichkeits-Test sowie ein Test auf Nahrungsmittelallergien wird durchgeführt. Nur so können andere Erkrankungen für die Symptome ausgeschlossen werden und das Reizdarmsyndrom nachgewiesen werden.

Reizdarmsyndrom Therapie

Die Behandlung des Reizdarmsyndroms ist in erster Linie darauf ausgerichtet die Beschwerden zu behandeln, da die Ursachen dieser Krankheit nicht genau geklärt sind. Den Betroffenen wird durch eine Ernährungsumstellung und durch die Einnahme verschiedener Medikamente geholfen. Die Medikamente werden gezielt eingesetzt um die Symptome wie Blähungen, Schmerzen und Durchfall zu behandeln. .

Die Betroffenen sollten regelmässige Mahlzeiten zu sich nehmen ideal sind fünf kleine Mahlzeiten, die über den Tag eingenommen werden. Alkohol sollte von den Betroffenen nur in Massen getrunken werden. Generell sollte genügend Flüssigkeit zu sich genommen werden, das hilft bei Verstopfung den Stuhl weicher zu machen und beim Durchfall verhindert es eine Dehydration. Patienten die unter Blähungen leiden sollten ausprobieren, ob es hilfreich ist, weniger Ballaststoffe zu sich zu nehmen, da diese Blähungen verursachen. Auch bestimmte Lebensmittel, die für ihre blähende Wirkung bekannt sind, sollten vermieden werden.

Fazit:

Ein Reizdarmsyndrom ist keine lebensbedrohliche Krankheit, dennoch ist der Reizdarm für die Betroffene sehr belastend. Da die genauen Ursachen medizinisch noch nicht geklärt sind, gibt es auch kein generelles Behandlungskonzept. Oft ist es schon hilfreich, seine Ernährung umzustellen.

 

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