Winterdepression: Lichttherapie

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Wenn die Tage länger werden, wenn die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt sind, dann ist es soweit. Ein nicht zu unterschätzender Anteil von etwa 3% der erwachsenen Bevölkerung entwickelt in dieser Zeit eine SAD (Seasonal Affected Disease) oder wie im Volksmund bekannt, eine sogenannte Winterdepression.

Fallbeispiel Winterdepression

Silvia ist soeben von ihren Herbstferien in den Malediven zurückgekehrt, sie fühlt sich blendend, 2 Wochen Sonne, Strand und Meer und viele tolle Tauchgänge werden in Erinnerung bleiben.

Doch nun ist der Alltag wieder eingekehrt, die Uhren sind auf Winterzeit umgestellt worden. Silvia arbeitet im Shoppingcenter Spreitenbach als Verkäuferin, eine Tätigkeit im Kosmetikbereich, die ihr sehr gefällt. Doch von der Erholung durch die Ferien ist schon bald nicht viel übrig geblieben, sie fühlt sich schlecht, kommt am Morgen kaum aus dem Bett, hat einen Knoten im Hals und schläft schlecht. So war es schon im Jahr zuvor zu dieser Jahreszeit, obwohl sie damals im Oktober keine Ferien hatte.

Ihre Kollegin empfiehlt Ihr den Hausarzt aufzusuchen, was sie dann auch tut. Der Praktiker macht ihr klar, dass es sich hier vermutlich um eine typische Winterdepression handelt. Am Morgen, wenn sie das Haus verlässt, ist es draussen noch dunkel, am Abend ist es schon wieder dunkel und über den Mittag geht sie zum Essen in die Kantine. Das Wochenende unter der grauen Nebeldecke trägt auch nichts zur Verbesserung der Situation bei. Silvia leidet an einem Mangel an natürlichem Sonnenlicht.

Der Arzt empfiehlt ihr eine Behandlung mit einem modernen Medikament gegen Depressionen, es ist wirksam und sicher, verursacht allerdings auch einige Nebenwirkungen, wie z.B. Mundtrockenheit. Doch Silvia ist nicht gerade ein Anhänger der Chemie und erkundigt sich nach Alternativen. Da käme also eine Behandlung mit einer Lichttherapie in Frage, meinte der Doktor und Silvia ist einverstanden. Sie erhält vom Arzt ein entsprechendes Rezept (?Lichttherapie?) und macht sich nun im Internet auf die Suche nach einer geeigneten Lampe.

Bei der Auswahl der Lampe ist darauf zu achten, dass sie den Anforderungen der klinischen Studien entspricht, welche die Wirksamkeit einer solchen Behandlung belegt haben. Die Lampe sollte in 50cm Entfernung eine Lichtstärke von mindestens 10?000 Lux entwickeln und helles (?Bright Light?) und nicht gelbes Licht enthalten.

Lampen, die diese Kriterien erfüllen, sind nicht gerade billig, sie kosten bis zu 1?500.- und andere wiederum sind nicht geeignet, weil sie zu wenig Licht entwickeln. Die Kosten gehen zum Glück nicht ganz zu Lasten von Silvia, sie kann die Rechnungs-Kopie zusammen mit dem Rezept des Arztes ihrer Krankenkasse einreichen und erhält CHF 720.-, obwohl sie nur eine Grundversicherung hat.

Von nun an muss Silvia am Morgen etwas früher aufstehen, nach dem Duschen setzt sie sich für 30 Minuten vor diese Lampe und trinkt wie üblich ihren Kaffee. Es bleibt auch noch Zeit dabei die Zeitung zu lesen, um schon früh über die Aktualitäten des Tages informiert zu sein.

Tatsächlich fühlt sie sich bereits nach einer Woche etwas besser und nach ein bis zwei Monaten sind die schlechte Laune, die Antriebslosigkeit und die anderen Symptome praktisch verschwunden.

Im Frühjahr, wenn die Tage wieder länger werden wird Silvia die Therapie stoppen. Sie wird durch eigene Erfahrung aber gelernt haben im folgenden Jahr die Lampe rechtzeitig wieder aus dem Schrank zu holen, unabhängig davon, ob es wieder Ferien auf den Malediven gibt oder nicht!

Weitere Informationen

Winter Depression: Behandlung mit Therapielicht
Institut für Licht & Gesundheit

 

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