Syphilis: Wichtige Informationen über die heimtückische Geschlechtskrankheit

Syphilis – Wichtige Informationen über die heimtückische Geschlechtskrankheit

Wichtige Informationen über die heimtückische Geschlechtskrankheit

Die Geschlechtskrankheit Syphilis wird auch Lues, Franzosenkrankheit oder harter Schanker genannt. Es handelt sich hierbei um eine erst zunehmende Geschlechtskrankheit, die weltweit verbreitet ist. Die Krankheit wird durch die Infektion mit dem Bakterium Treponema Pallidum ausgelöst. Die Ansteckung erfolgt meistens beim ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Syphilis – eine weltweit verbreitete Geschlechtskrankheit

Die Geschlechtskrankheit Syphilis wird auch Lues, Franzosenkrankheit oder harter Schanker genannt. Es handelt sich hierbei um eine erst zunehmende Geschlechtskrankheit, die weltweit verbreitet ist. Die Krankheit wird durch die Infektion mit dem Bakterium Treponema Pallidum ausgelöst. Die Ansteckung erfolgt meistens beim ungeschützten Geschlechtsverkehr. Es handelt sich bei Syphilis um eine sexuell übertragbare Krankheit, vor der sich die Menschen nur mit der Verwendung von Kondomen schützen können. In der Vergangenheit litten die Erkrankten unter schweren Spätfolgen, die zum Teil zum Tod des Infizierten führten. Heute verläuft die Erkrankung eher chronisch. Oft stecken sich Männer im Alter zwischen 30 und 40 Jahren an, in den meisten Fällen kommt es zu einer Ansteckung bei gleichgeschlechtlichem Sexualverkehr, wenn auf einen entsprechenden Schutz verzichtet wird.

Die Symptome der Syphilis

Die Geschlechtskrankheit Syphilis verläuft meistens in vier Stadien. Diese vier Stadien werden nacheinander durchlaufen und das erste Stadium ist das ansteckendste. Nach dem ersten Stadium nimmt die Ansteckungsgefahr stetig ab. Manche Infizierten bemerken zum Teil jahrelang nicht, dass sie sich angesteckt haben, da sie keine Symptome haben, dies macht die Krankheit so heimtückisch, da sie hierdurch unbemerkt verbreitet wird. Die Erkrankungs-Phasen wechseln sich mit starken Beschwerden und mit beschwerdefreien Phasen ab. In der Regel treten zwischen dem 10. und 30. Tag nach der Infektion die ersten Symptome auf. An der Eintrittsstelle, dies kann das Geschlechtsteil sein oder aber auch der After, treten kleine, meist schmerzlose Geschwüre auf. Diese Geschwüre haben einen harten Rand und die benachbarten Lymphknoten schwellen mit an. Aus den Geschwüren tritt eine farblose Flüssigkeit heraus, diese ist hoch ansteckend, denn sie enthält eine grosse Menge des Syphilis-Erregers. Die Geschwüre heilen oft von alleine ab, es bleiben hin und wieder Narben zurück. Rund acht Wochen nach dem die Geschwüre verschwunden sind, breite sich die Syphilis über die Blut- und Lymphwege im gesamten Körper aus. Symptome sind Haarausfall, Hautausschläge, Schleimhautentzündungen sowie Lymphknotenschwellungen am ganzen Körper. Die Betroffenen fühlen sich krank und schlapp.

Das dritte und vierte Stadium der Erkrankung

Die dritte Phase kommt erst nach drei bis fünf Jahren, nach der erfolgten Infektion. In dieser Zeit haben sich die Syphilis-Erreger im gesamten Körper ausgebreitet und sie führen zu schweren Schäden im Bereich der Organe, Blut- und Luftwege sowie der Knochen. Es bilden sich gummiartig verhärtete Knoten, und wenn diese platzen, führt dies zum Tod des Infizierten. Im letzten Stadium kommt es dann zu sehr schweren neurologischen Störungen, da zu diesem Zeitpunkt das Gehirn, Knochenmark sowie das Nervensystem von den Erregern befallen ist. Sollte bis zu diesem Stadium die Syphilis nicht behandelt worden sein, führt dies oft zum Tod des Betroffenen.

Gute Heilungsaussichten bei einer frühzeitige Behandlung

Sobald Symptome auftreten, die auf eine Syphilis Ansteckung hinweisen, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Wir in den ersten beiden Stadien die Syphilis mit Antibiotika oder Penicillin behandelt, so sind die Heilungschancen sehr hoch. Erfolgt eine Diagnose und Behandlung in den letzten beiden Stadien, können Spätschäden die Folge sein.

 

Artikel

© Blue Mountain Media Schweiz