Französisch Polynesien.
Die beste Reisezeit für Ferien am Strand.

Tahiti, Bora Bora, auf Moorea, Hiva Oa und die anderen Inseln Polynesiens

Auf der Suche nach dem Paradies landen die meisten sehr rasch in der Südsee, auf Tahiti, Bora Bora, auf Moorea, Hiva Oa und den anderen Inseln Polynesiens - jedenfalls im Traum. Die Südsee, das ist weniger ein geografisch korrekter Begriff als ein Mythos. Es ist schlicht die Metapher für die Sehnsucht nach immer währender Sonne, nach weissen Stränden, über die sich Palmen biegen, nach schönen, unverbildeten Menschen, die sich vorwiegend der Musik und der Liebe hingeben. nach einem Garten Eden mit tropischen Früchten, die Einheimischen wie Gästen einfach in den Mund wachsen.

Mythos der Schatzinsel

Solche Träume haben schon vor Jahrhunderten Seefahrer und Dichter, Maler und Lebenskünstler auf die Atolle des Südpazifiks geführt. Robert Louis Stevenson, der Autor der Schatzinsel, hat behauptet: Kein anderer Erdteil übt einen ähnlichen Zauber auf den Besucher aus. Und Paul Gauguin, dessen Bilder weltweit zur Verbreitung des Mythos Polynesien beigetragen haben, war nach seiner Ankunft auf Tahiti zunächst begeistert: Die Landschaft mit ihren reinen starken Farben blendete mich. Aber er war nicht nur glücklich, als er um die vorvorige Jahrhundertwende erst auf Tahiti, später auf Hiva Oa lebte.

So ergeht es auch manchen Touristen, die unverzagt ihrer Sehnsucht folgen: Sie landen auf tropischen Inseln, die zu den schönsten der Welt gehören, sie tragen bei der Ankunft voller Stolz die Blütenkränze, die ihnen umgehängt werden. Sie tauchen ein ins Strandparadies, und sie tauchen unter in den Lagunen und vor den Riffen, um die Wunderwelt in den Korallengärten zu bestaunen. Sie lassen sich von der Lebenslust der polynesischen Tänzerinnen anstecken, und sie geniessen den Luxus in den Bungalows, die auf Stelzen ins glasklare, lauwarme Wasser der Lagunen gebaut wurden.

Spätestens dann wird allen klar: Dieses Paradies hat einen hohen Preis. Es ist weit weg, es wirkt an einigen Stellen so künstlich wie Disneyland. Wirbelstürme zerstören immer wieder, was gerade auf gebaut wurde, und es gehört zu den teuersten Urlaubszielen weltweit. Aber, und das ist für alle Südseeträumer das Wichtigste: Es ist dennoch eine Art Paradies, auf Erden vielleicht das letzte. Machen Sie sich also auf den Weg. "La Orana maeva" - herzlich willkommen in der Südsee!

Die beste Reisezeit

Die bei Weitem schönste und niederschlagsärmste Zeit dauert von Mai bis Mitte September. Folgt man der Statistik, soll es im Sommer höchstens an sechs oder sieben Tagen (kurz) regnen, aber acht Stunden pro Tag darf man mit Sonnenschein rechnen. Die Tagestemperaturen liegen mit knapp unter 30°C etwas niedriger als im übrigen Jahr, die Wassertemperaturen auch immerhin noch bei 26°C! Abends kann es zuweilen überraschend kühl werden.

Besondere Tipps

  • Fortbewegung: Der Frachter Aranui fährt auf einem Zwei-Wochen-Turn von Tahiti regelmässig abgelegene Inseln auf den Marquesas und Tuamotus an und nimmt dabei auch Passagiere mit.
  • Musée Gauguin: Ach wenn hier kein Original seiner Südseebilder hängt, bietet das Museum auf Tahiti einen guten Überblick über Gauguins Jahre im Paradies.
  • Literatur: Silbermond und Kupfermünze Gauguins Leben in Romanform, von William Somerset Maugham.

 

 

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