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die Bahamas Inseln

Schatzinsel gefällig? Unter den etwa 700 Inseln der Bahamas sollte das eine oder andere Eiland mit praller Schatztruhe sein. Schliesslich haben Piraten den Archipel Jahrzehnte lang als ihr Revier betrachtet und einmal sogar eine Seeräuber-Republik gegründet. Alle notorischen Namen finden sich in der Inselgeschichte, Blackbeard, Henry Morgan, Calico Jack und die fürchterliche Anne Bonny. Erst als ein Pirat mit der Piratenjagd beauftragt und mit dem Gouverneurstitel entlohnt wurde, hatte der Spuk ein Ende.

Nassau

Immerhin, Paradise Island, die Hotel- und Vergnügungsinsel vor der Bahamas Hauptstadt Nassau, soll noch bis in die jüngste Vergangenheit Gangstern aus den USA wohlgesinnt gewesen sein, solange sie nur reichlich Bares brachten. «Geschichten von gestern», sagen sie in Nassau, «mit Touristen ist viel mehr zu verdienen.» Auf der Hauptstadtinsel New Providence, dem touristischen Zentrum, glaubt man das gerne. Bisweilen liegen fünf oder sechs Kreuzfahrtriesen gleichzeitig am Pier von Nassau, und auch die Strandhotels sind gut belegt.

Das drittgrösste Korallenriff

Wer es etwas ruhiger mag, fliegt von Nassau aus weiter auf die «anderen Inseln»: Selbst die mit Abstand grösste Insel, Andros, zählt zu dieser Kategorie. Naturfreunde sind dankbar dafür, denn so blieben die einsamen Strände, die Wasserwege quer durch die Insel, die Mangrovenwälder und die Vielfalt von Fauna und Flora erhalten. Die Iguanas, wie Mini-Drachen aussehende Eidechsen, können hier über einen Meter lang werden, wilde Orchideen wuchern in mehr als 40 Arten. Selbst das drittgrösste Korallenriff der Welt hat Andros glücklicherweise noch nicht ins Visier der Investoren gerückt. Das ist anders auf Bimini, weil die zehn Inseln der Gruppe dicht bei Florida liegen. Aber bisher konnten die Einwohner Grossprojekte abwehren. Bimini stand öfter im Fokus des regionalen Interesses, etwa als Zentrum des Rum-Schmuggels während der Prohibition in den USA, oder als Ernest Hemingway auf Bimini lebte und den ersten Teil seines Romans «Inseln im Strom» auf Bimini spielen liess. Einige der unermüdlichen Atlantis-Forscher glauben, vor Bimini ihre versunkene Stadt gefunden zu haben; Geologen winken aber ab. Auch die Quelle der ewigen Jugend wollen manche Quellenforscher auf Bimini ausgemacht zu haben. Die Hoffnung stirbt zuletzt Ungewöhnlich ist auch das schläfrige Eleuthera, schon in seiner Form: Die Insel erstreckt sich mit diversen Haken über 180 Kilometer, ist aber an manchen Stellen kaum einen Kilometer breit. Gesäumt ist sie von weissen und rosafarbenen Stränden, die weiteren «Attraktionen» sind eine Höhle und ein überbrückten Durchbruch durch die Insel. Wer karibische Entspannung sucht, ist hier richtig.

Die beste Reisezeit

Von den etwa 700 Bahamas-Insel sind zwar nur 30 besiedelt (und nur 15 touristisch voll erschlossen), aber das Thema Wetter spielt überall eine Hauptrolle. Das verwundert, sind die Bahamas doch mit allzeit subtropischen Wetter gesegnet. Aber im Januar/Februar ist es mit etwa 25 °C weniger drückend als im Sommer, es regnet weniger und die Zahl der Sonnenstunden liegt bei erfreulichen acht pro Tag. Auch die Hurrikan-Saison (Juni-November) ist vorüber. Haken: Von Dezember bis Februar sind die Preise am höchsten.

Die Highlights

  • Nassau: Der Hafen war im 18. Jahrhundert so wichtig, dass die drei Briten Forts bauten: Fort Montague, Fort Charlotte und Fort Fincastle.
  • Pirates of Nassau: Nassau - das Museum hält zahlreiche interaktive Attraktionen bereit, mit denen Klein und Gross die vergangene Welt der Karibik-Piraterie im 18. Jahrhundert entdecken können.
  • Stuart Cove: Nassau - in der Bucht sind ein Schiffs- und ein Flugzeugwrack beliebte Tauchgründe. Beide wurden versenkt, um als Orte Actionszenen in Jarnes Bond Filmen zu dienen.
  • Cloisters: Paradise Island - die französische Klosterruine (14. Jahrhundert) hatte der amerikanische Zeitungsmogul William Randolph Hearst um 1920 gekauft, der Milliardär Huntington Hartford liess sie auf Paradise Island 1960 aufbauen.
  • Ocean Hole: Eleuthera - der runde, tiefe Salzwassersee gehorcht den Gezeiten: Hier kann man Ebbe und Flut miterleben, auch gerne hautnah beim Baden.
  • Dunmore Town: Eleuthera - die Commissioner‘s Residence mit ihrer hübschen Veranda ist ein typisches Beispiel für den amerikanischen Clapboard-Stil, eine Art Schindelbau.
  • Atlantis Resort: Die gigantische Hotelanlage auf Paradise Island hat zwei seiner Hoteltürme in der 23. Etage durch eine Brücke verbunden.

 

 

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