Betonung der Wimpern mit Mascara

Um gut auszusehen braucht frau wenig. Auf EIN Kosmetikprodukt kann sie aber auf keinen Fall verzichten: Auf die Wimperntusche. Rote Lippen sind Geschmackssache. Erst recht sind es farbige Lidschatten oder Wangenrouge. Aber grosse und ausdrucksstarke Augen, dagegen gibt es nichts einzuwenden.

Wie aber trägt man Mascara am besten auf?

Verwenden Sie eine Wimpernzange nur, wenn Sie wirklich sehr lange Wimpern haben, die sich erheblich nach oben biegen lassen. In den allermeisten Fällen lassen sich die Wimpernbögen nämlich alleine durch das Auftragen der Wimperntusche ausreichend in Form bringen. Bestehen Sie aber auf das zeitraubende Prozedere mit der Zange, so erwärmen Sie sie wenigstens mit dem Föhn; Ihre Wirkung ist dann viel stärker. Verwenden Sie die Zange aber nur, solange sie keine Tusche an den Wimpern haben: Die Tusche könnte die Wimperhaare hart machen und sie könnten beim Biegen abbrechen.

Tunken Sie die Bürste nicht mehrmals hintereinander kurz in die Flasche und streichen Sie sie auch nicht am Rand ab. Die Tusche trocknet sonst ein und verklumpt. Die Folge davon sind zu Spinnenbeinen verklebte Wimpern. Drehen sie stattdessen die Bürste im Fläschchen hin und her und streichen Sie sie wenn nötig an einem Kleenex ab.

Wie man Tusche am besten aufträgt, kann man schlecht beschreiben. Grundsätzlich wird vom Wimpernansatz nach aussen gebürstet, wobei der obere Wimpernkranz von oben wie auch von unten gebürstet und geformt werden kann. Ob man dies blinzelnd oder mit weit aufgerissenen Augen wenige Zentimeter vor dem Badezimmerspiegel tut, ist aber egal. Hauptsache man erreicht die angestrebte Wirkung.

Mascara kann wahlweise auf allen oder nur einigen Wimpern aufgetragen werden. Beispielsweise tuscht, wer Schatten einer durchgemachten Nacht unter den Augen hat, nur den oberen Wimpernkranz. Wer umgekehrt schwarzen Mascara auf blonde Wimpern aufträgt, tut dies besser auf allen Wimpern, da die blonden Härchen neben den schwarzen verschwinden würden.

Welchen Mascara für welche Gelegenheit?

Wer natürlich wirken möchte, wählt Mascara, der nur leicht dunkler ist als die Farbe der Wimpern. Tuschen Sie ur die etwas helleren Wimpernspitzen, um die Augen effektvoll aber zugleich unauffällig zu betonen. Diese minimale Schminkroutine wirkt zugleich pflegend, wenn Sie ein Mascara mit Aloe Vera oder Bienenwachs wählen. Sind Sie aber sportlich aktiv oder bei Wind und Wetter unterwegs empfiehlt sich eher ein wasserfester Mascara.

Wer sich lieber auffälliger schminkt, wählt einen Mascara mit Wimpern verlängernder Wirkung: Tragen Sie den Mascara normal auf, lassen Sie ihn etwas trocknen und tippen Sie dann mit der Bürste an die Wimernspitzen, so dass sich die im Mascara enthaltenen Kunstseidefasern an sie heften und sie dadurch verlängern.

Haben Sie zwar lange, aber eher spärlich gewachsene Wimpern, wählen Sie am besten eine Wimperntusche, die das Volumen vergrössert. Mehrmaliges Auftragen dieses Produkts lässt die Wimpern kräftiger und zahlreicher erscheinen. Manche Produkte bestehen auch aus zwei Komponenten: Aus einer volumenvergrössernden Grundierung und einem Mascara, der darauf aufgetragen werden kann.

Der neuste Effekt aus dem Fläschchen bewirkt, dass die Wimpern wie aufgeklebt aussehen. Zu einem dicken Lidstrich erinnert er an die Stars der Sixties: Brigitte Bardot, Audrey Hepburn und wie sie alle hiessen...

Zuletzt das Abschminken

Für nicht wasserfesten Mascara braucht es nicht unbedingt extra Make-Up-Entferner. Warmes Wasser und Gesichtsreinigung, allenfalls ein wenig Tagescreme auf einen Wattebausch aufgetragen reichen völlig und irritieren die Haut weniger. Wichtig ist nur, dass man sich jeden Abend brav abschminkt. Über die Jahre könnte die Haut sonst schaden nehmen.

 

Artikel

© Blue Mountain Media Schweiz