Beim Date die richtigen Signale senden

Ein Lächeln kann Wunder wirken

Gestik, Mimik und unsere Körpersprache verraten sehr viel über uns. Gerade weil sie unbewusst ablaufen, ist sie für andere aufschlussreicher, als wir glauben. Jeder sendet Signale aus. Es kommt nur darauf an, die Körpersprache des anderen richtig zu deuten.

Körpersprache ist unbewusst

Schon der Pantomime Samy Molcho wusste: „Körpersprache ist wie gesprochene Sprache, aber sie lügt nicht“. Besonders für den Fall, dass man am anderen kein Interesse hat, ist Ehrlichkeit angebracht. Man sollte keine gegenteiligen Signale senden und im Anderen unbegründete Hoffnungen wecken. Je ehrlicher, desto weniger Missverständnisse gibt es. Denn sobald wir selber Interesse haben, neigen auch wir dazu Dinge positiver zu bewerten, als sie tatsächlich gemeint waren. Wer sich nicht sicher ist, wie er auf andere wirkt, kann seine Freunde ruhig einmal fragen, wie die eigene Wirkung auf sie ist.

Die Körpersprache von Männern und Frauen unterscheidet sich in vielen Punkten, manche Verhaltensweisen sind jedoch identisch und deuten entweder auf Abneigung oder auf Interesse hin. Doch grundsätzlich gilt: je natürlicher man sich gibt, desto besser.

Das Lächeln - unschlagbarer Sympathiepunkt

Ein verführerisches Lächeln kann Wunder wirken und selbst distanzierte Menschen aus der Reserve locken. Hauptsache, es wirkt nicht aufgesetzt, sondern natürlich. Ein unbeschwertes Lachen soll freundlich wirken, aber nicht sofort zum Flirten animieren. Der Blick auf den Boden ist beim Date unpassend, denn er signalisiert schlicht Desinteresse.

Nähe oder Distanz

Im Zusammensein mit anderen Menschen halten wir automatisch einen gewissen Abstand ein. Es gibt ein natürliches Distanzgefühl, das dafür verantwortlich ist. Das entsteht durch Vertrautheit, gesellschaftliche Normen und die Erziehung. Während des Flirtens versuchen wir, diese Distanz zu verringern, denn wir wollen testen, ob dem anderen die Nähe angenehm ist. Wenn sich der Partner nicht zurückzieht, kann man das durchaus als positives Zeichen werten und ein gewisses Interesse voraussetzen.

Was Hände und Kopf verraten

Wer beim Gespräch den Kopf etwas schräg hält, signalisiert damit Konzentration. Auch ein fester Blickkontakt bedeutet Interesse. Wer lebhaft gestikuliert, beim Reden seine Worte durch Handbewegungen unterstreicht, ist zumindest ein guter Unterhalter. Zu wilde Gesten wirken jedoch nervös, aufgesetzt und unsicher. Frauen streichen sich beim Flirten sehr gerne durch das Haar. Häufig ist es erotisch begründet, kann aber auch etwas ganz anderes bedeuten. Wer ständig mit Handy, Schlüssel oder dem Besteck spielt, signalisiert eindeutig Nervosität.

Was die Arm- und Beinhaltung verrät

Verschränkte Arme vor dem Körper sind ein deutliches Zeichen für Zurückhaltung, oft sogar Abneigung. Der Betreffende schützt sich durch diese unbewusste Abwehrhaltung, die eigentlich heisst: “Komm mir nicht zu nah!“ Das gilt übrigens für beide Geschlechter. Wer mit leicht nach vorne gebeugten Schultern dasitzt, zeigt dagegen Interesse. Wer seine Arme hinter dem Kopf verschränkt, will mit dieser Geste in der Regel Eindruck schinden. Auch die Beine verraten sehr viel über unsere Gefühle. Ein Mann, der breitbeinig vor einem sitzt, nimmt sich wichtig und möchte seinen Platz markieren. Beine, die locker aufgestellt und zugewandt sind, signalisieren Offenheit und Interesse, ohne aufdringlich zu wirken. Eine Frau, die ihre Beine übereinanderschlägt und sich dabei ihrem Flirtpartner zuwendet, signalisiert ebenfalls Interesse, besonders dann, wenn auch der Oberkörper dem Gegenüber zugewandt ist.

Keine Angst vor Nervosität

Menschen, die ständig an ihrer Kleidung ziehen, die Hose glatt streichen oder durch die Haare fahren, möchten gefallen und möglichst perfekt wirken. Wer dies jedoch ohne Unterlass tut, ist augenscheinlich sehr nervös. Eine verspannte Körperhaltung weist auf Desinteresse oder gar Abneigung hin. Nahezu alle Flirt Communities geben viele nützlichere Ratschläge, damit das erste Date ein Erfolg wird. Auch zur Partnersuche mit Parship.ch gibt es wertvolle Tipps.

Was unsere Kleidung verrät

Nicht nur die Körpersprache, auch die Kleidungswahl verrät eine Menge über die persönlichen Absichten. Wer zum ersten Date mit Minirock und tiefem Ausschnitt erscheint, signalisiert etwas anderes als jemand, der Jeans und T-Shirt trägt. Auch der Ort, der fürs erste Date gewählt wird, ist viel aussagekräftiger, als die meisten annehmen. Zum ersten Kennenlernen sollte man einen unverfänglichen Treffpunkt wählen wie zum Beispiel ein Strassencafé in Zürich oder einen Park. Auch am Limatufer kann man wunderbar spazieren gehen, ohne dem anderen zu nahe zu rücken. Dann kann man sich bei Nichtgefallen jederzeit ohne Stress und Überredungskunst aus der Affäre ziehen

 

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