Geheimnisvolles Kyoto.
Auf den Spuren des goldenen Tempels.

Goldener Pavillion Kyoto Tempel Kinkakuji

Goldene Tempel, Schreine wie im Bilderbuch umgeben von Kirschbäumen in der Blütezeit. Eine Reise nach Japan führt Sie in die Vergangenheit jedoch auch in die Moderne.

Japan, das Land der aufgehenden Sonne besteht aus mehr als 3000 Inseln. Die vier grössten Inseln heissen Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku. Der Flug nach Japan führt den Reisenden meist auf die Insel Honshu, wo die Hauptstadt des Landes Tokio liegt. Sind erst mal einige Tage in der modernen Millionenstadt verbracht, suchen die meisten Touristen nach dem traditionelleren Japan. Ihre Reisedestination heisst dann Kyoto.

Eine Japan Reise unternimmt man möglichst zur Kirschblütenzeit (Sakura), also Ende März bis Anfang April.

Kyoto, die Stadt der Tempel

Kyoto war lange die Hauptstadt Japans und ist auch heute in Sachen Kultur und Geschichte noch immer die Stadt Japans schlechthin. Wer etwas Zeit hat, sollte sich unbedingt Kyotos zahlreiche Tempel ansehen. Die meisten Tempelanlagen bestehen aus einer Parklandschaft und einem Gebäude. Die Anlagen sind aufs äusserste gepflegt. Der Besucher muss sich die Schuhe am Eingang zurücklassen und mit ihnen die Hektik und den Stress des Japanischen Alltags. Der Eintritt kostet meist rund 500 Yen, also ca. CHF 7.-.

Besonders zu empfehlen sind der Goldene Pavillon (Kinkakuji) und der Silberne Pavillon (Ginkakuji) sowie der Heian Tempel mit seinen ausgedehnten Parkanlagen. Aber auch kleinere und unbekanntere Tempelanlagen sind oft von einer überraschenden Schönheit und Anmut und lohnen einen Besuch.

Kyoto ist berühmt für seine Küche

Traditionelle Restaurants findet man in Kyoto vor allem im Stadtviertel Gion. Sie befinden sich meist abseits der Hauptstrasse in Häusern aus dunklem Holz. Die kleinen und winkligen Lokale sind für uns nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. In vielen Restaurants hat jeder Tisch einen kleinen abgetrennten Raum sodass man von den anderen Gästen nichts mitbekommt. Die Gerichte sind oftmals auf der Speisekarte abgebildet. Wer kein japanisch spricht kann sich also mit Zeichensprache verständigen. Günstig ist das Essen in japanischen Restaurants allerdings nicht.

Anreise nach Kyoto

Von Europa können auch direkt Flüge nach Osaka, dem nächsten Flughafen von Kyoto gebucht werden. Von Osaka führt eine direkte Zugverbindung nach Kyoto. Die Zugreise dauert eine gute Stunde.
Wer mit dem Zug von Tokio nach Kyoto reisen möchte, kann eine spannende Fahrt mit dem Shinkansen, dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug machen. Der Zug hält nur wenige Male und legt die 550km in etwa 2 1/2 Stunden zurück.

Geld

Aller Moderne zum Trotz wird in Japan noch immer fast ausschliesslich in Cash gezahlt. Internationale Kreditkarten werden kaum als Zahlunsmittel akzeptiert und es gibt selbst in Tokio nur wenige Orte, wo Geld mit ihnen bezogen werden kann. Es empfiehlt sich deshalb, Yen zuhause zu wechseln und auf die Reise mitzunehmen. Teilen sie den Betrag in mehrere kleinere Summmen auf und verwahren Sie sie an verschiedenen Orten! Die Ferien lassen sich ohnehin besser geniessen, wenn man sich vor Ort keine Gedanken über den Wechselkurs mehr zu machen braucht. Die Kriminalität in Japan erstaunlich gering und Taschendiebstahl selten.

Die Sprache

Zwar wird seit einigen Jahren an japanischen Schulen Englisch unterrichtet. Trotzdem können sich nur wenige Japaner in dieser Sprache ausdrücken. Selbst in der Tourismusbranche gibt es viele, die keine europäische Sprache beherrschen. Weil die Japaner aber sehr aufmerksam und hilfsbereit sind, werden sie mit ein paar wenigen japanischen Ausdrücken aber schon sehr weit kommen. Ein paar Stunden Aufwand lohnen sich!

 

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