Stress Teil 1:
Was bedeutet Stress eigentlich?

Was bedeutet

Wir verwenden den Begriff "Stress" in der Alltagssprache in einer Vielzahl von Situationen und Zusammenhängen. Ob wir gerade im Sommerschlussverkauf am Shoppen oder an der Vorbereitung eines Abendessens für Freunde sind, sei es dass wir von Termin zu Termin hetzen oder durch zu viel Arbeit völlig überlastet sind: überall erleben wir Menschen "Stress". Doch was bedeutet "Stress" eigentlich?

Wie wir Stress definieren

In der Psychologie wird unterschieden zwischen "Eustress" (positiver Stress) und "Distress" (negativer Stress). Die Zuordnung wird einerseits vom betroffenen Menschen als Ergebnis eines subjektiven Bewertungsprozess selbst vollzogen. Was sich beispielsweise für Mensch "A" als positive Herausforderung gestaltet, wird von Mensch "B" bereits als erhebliche Belastung erlebt.

Ein Unterschied zwischen "Eustress" und "Distress" besteht andererseits auch in punkto Dauer und Intensität der Stressbelastung. Beim "guten" Stress kommt der Organismus nach einer Belastungsphase von begrenzter Dauer wieder zur Ruhe. Dauert eine Belastungsphase hingegen an, wird aus "gutem" Stress „schlechter“ Stress. "Eustress" wird zu "Distress", wenn die Belastungen zu schwer und zu lange anhaltend sind; wenn sie durch zu geringe Muskelbetätigung oder andere Ausdruckshandlungen umgesetzt und nicht durch genügend Erholungsphasen abgelöst werden.

Falsche Reaktionen auf Stress

Menschen unter Stress versuchen vielfach, diesen mit übermässiger Einnahme von Tabletten, teils auch mit exzessivem Genuss von Alkoholika, Essen, Nikotin (oft gekoppelt mit passivem Freizeitverhalten) abzubauen.

Diese Verhalten sind natürlich ungesund und können in eine "Abwärtsspirale" führen. Konstruktive Stressbewältigung setzt auf verschiedene Ebenen an. Wir unterscheiden zwischen kurzfristigen und langfristigen Methoden.

Weiter zu:

Teil 2: Kurzfristige Methoden zur Stressbekämpfung
Teil 3: Langfristige Methoden zur Stressbekämpfung

 

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