Olivenöl Extra Vergine ist ein vielfältiger und gesunder Genuss

Olivenöl extra vergine vielfältiger gesunder Genuss

Verschiedene Aromen je nach Anbaugebiet

Nebst Italien und Spanien sind Länder wie Griechenland und Tunesien wichtige Anbaugebiete der schmackhaften Olivenöle. Vor allem Bio Olivenöl stammt oft aus traditionellen Anbaugebieten mit Olivenbäumen die über tausend Jahre alt sein können. So unterschiedlich die Gegebenheiten vor Ort sind (Böden, Klima, etc.), so vielfältig fallen auch die Geschmacksrichtungen der Öle aus. Diese lassen sich keineswegs in besser oder schlechter einstufen. Ob ein Olivenöl eher mild oder herb, goldgelb oder saftig grün sein soll, muss jeder für sich entscheiden

Olivenöl ist Geschmackssache

Olivenöl eignet sich für eine riesige Auswahl an kalten oder warmen Gerichten. Zum Anbraten und Kochen eignet sich aufgrund der grossen Hitzebeständigkeit der Ölsäure besonders. Aber auch kalt serviert, beispielsweise in Salaten, passt das Olivenöl hervorragend. Hier entscheidet oft der Geschmack, welches Öl wann zum Zuge kommt. Kochexperten haben daher mehrere Öle zur Hand um bei jeder Gelegenheit das perfekt passende Öl zu haben. Nach den untenstehenden Produktionskriterien sollten sie aber alle hergestellt sein.

Produktionskriterien

Zeitpunkt der Ernte:
Der Zeitpunkt der Ernte ist sehr wichtig. Zu spät geerntete Oliven verlieren den Geschmack und teilweise auch die gesunden Inhaltsstoffe. Unreif geerntete Oliven enthalten noch fehlerhafte Öle und der Zuckergehalt ist höher.

Ernte:
Niemals sollten herumliegende Oliven vom Boden und in Netzen geerntet werden. Diese sind bereits verdorben und nicht mehr in derselben Qualität. Oliven Sollten daher immer direkt vom Baum geerntet werden.

Verarbeitung:
Qualitativ hochwertiges Olivenöl wird mit modernen Ölmühlen und präzise gesteuerter Temperatur und ohne Wasserzufuhr verarbeitet. Mühlsteine oder Hydraulische Pressen verschlechtern die Qualität des Öls und sind daher ungeeignet. Die Hygienebedingungen bei der Verarbeitung sind sehr wichtig.
Nach der Pressung der Oliven muss es sofort gefiltert werden, sodass sich Unreinheiten nicht wieder mit dem Öl verbinden.

Qualitätsunterschiede: "extra vergine"

Oliventrester wird mehrmals ausgepresst, wobei die Qualität jeder weiteren Pressung abnimmt. Öl aus der ersten, kalten Pressung wird „nativ extra“ oder „extra vergine“ genannt und enthält die meisten Vitamine, Aromen und Pflanzenwirkstoffe. Die weiteren, heissen Pressungen ergeben ein wesentlich weniger aromatisches und an Vitaminen ärmeres Öl. Dieses minderwertige Öl wird in der Regel industriell genutzt. Man trifft es zum Beispiel in den Sardinendosen an.

Preisunterschiede

Olivenöl wird als eher teuer empfunden. Oft ist man sich beim Kauf aber gar nicht bewusst, welche Arbeit und welche Menge an Oliven in einer einzigen Flasche Olivenöl stecken. Wer dennoch eine günstigere Marke wählt, sollte bedenken, dass beim Olivenöl immer mal wieder Etikettenschwindler am Werk sind. Besonders bei privaten Verkäufern ist ein genaues Prüfen der Qualität des Öls ratsam.

Olivenöl ist gesund

Kaltgepresstes Olivenöl besteht aus rund 75 % einfach ungesättigten Fettsäuren. Olivenöl beeinflusst den Cholesterinspiegel positiv und senkt das Risiko für Arterienverkalkung und Herzinfarkt. Zudem stecken in Olivenölen der Güteklasse "nativ extra" wertvolle Pflanzenstoffe. Wer regelmässig mit Olivenöl kocht, nimmt ausserdem nicht einfach Kalorien zu sich, sondern mediterrane Lebensqualität.

 

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